HotSpots - Verkehr in Reutlingen und Umgebung


Hier wird Menschen, die umweltfreundlich unterwegs sind, das Leben unnötig schwer gemacht.

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Amputierter Steg

 

Der komfortable Fußgängersteg beim Tübinger Tor wurde ohne Not halb abgerissen, um das Umfeld der neuen Stadthalle optisch aufzuwerten. Der seitdem bestehende „provisorische“ Abgang hat den Charme eines Baugerüsts und ist eine Zumutung für alle Benutzer. Und ruiniert das optische Umfeld der Stadthalle. 

Fussgänger am ZOB

 

Der Grünstreifen am ZOB ist praktisch verschwunden. Niedergetrampelt von ungezählten Leuten beim Versuch, ihren Bus noch zu erreichen.
Hatten die ZOB-Planer wirklich geglaubt, die Leute benutzen lieber die vorgesehenen Umwege um den Grünstreifen herum und nehmen dann eben einen Bus später?

Abhilfe: Im Abstand von wenigen Metern Querungshilfen (z.B. Trittsteine) im Grünstreifen anbringen. Und neu pflanzen.

Radfahrerfalle in Eningen

Gut gemeint, gefährlich gemacht: Das Ende eines Radwegs beim alten Bahnhof in  Eningen. Bei schlechten Sichtverhältnissen oder Laub auf dem Radweg kann sich ein ortsunkundiger Radfahrer plötzlich vor der Wahl sehen, über die schrägstehende Borsteinkante zu stürzen oder auf die Fahrbahn auszuweichen.

Abhilfe: Absenken aller Bordsteinkanten. Die gewünschte Fahrtrichtung kann durch Markierungen angezeigt werden.

Trampelpfad B312

Hier kreuzt ein vielbenutzter Fußweg die B312. Um dem Kfz-Verkehr eine Ampel zu ersparen, wurde damals zwar eine aufwendige Fußgängerbrücke errichtet. Deren gewundene Rampen – Treppen gibt es nicht -  sind jedoch dermaßen lang, dass sehr viele (gerade auch ältere!) Menschen den ungesicherten „direkten“ Weg vorziehen.

Der im Jahr 2012 auf dem Mittelstreifen montierte Metallgitterzaun hat den ausgeprägten Trampelpfad nur um ein paar Meter verlagert.

Abhilfe: Nein, hier sollte nicht einfach der Metallgitterzaun immer weiter verlängert werden. Hier fehlt dringend eine für Fußgänger akzeptable Querungsmöglichkeit.

Trasse der Echaztalbahn

Vom Reutlinger Hauptbahnhof könnte es mit relativ geringem Aufwand einen völlig autofreien Fuß- und Radweg zum Stadtpark bei der Planie geben, mit bester Anbindung an die Radwege nach Pfullingen und Eningen  – aber die Stadt Reutlingen hat es vorgezogen, die ehemalige Trasse der Echaztalbahn als Ausgleichsfläche für die Zufahrten zum Achalmtunnel zu „opfern“.  Und damit ihre Prioritäten sehr deutlich gezeigt.

Abhilfe: Die ehemalige Bahntrasse wird zum Fuß- und Radweg umgebaut. Für die Achalmtunnel-Ausgleichsmaßnahmen sollten dagegen bestehende Kfz-Flächen renaturiert werden.

Und wo bleibt das Positive?

Steg vom Hbf zur Post

Jahrelang war kein Durchkommen zwischen Bahnhof und Post. Die heute so selbstverständlich wirkende direkte Verbindung wurde erst nach einem Vorschlag der Reutlinger Fahrradinitiative gebaut.

Radweg mit Vorfahrt

Überall in Reutlingen kreuzen sich Radwege und Straßen. Fast immer haben die Autos dabei Vorfahrt. Aber an der Kreuzung der Sonnenstraße mit der Gustav-Groß-Straße nicht.

 

 

 



BUNDjugend Reutlingen

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BUND Kreisverband Reutlingen - Jahresbericht 2016/17

Unser Jahresbericht 2016/17 veranschaulicht, wie vielfältig und interessant, aber auch wie umfangreich und zeitaufwändig die Aktivitäten des BUND Kreisverbands Reutlingen sind. (pdf)

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